ein neues wir
Das haben wir schon geschafft:
Unsere Chronik
Gründungs-Initiative und Netzwerk-Aufbau:
2006 trafen sich unsere ersten Gemeinschafts-Pionier*innen und begannen, durch gemeinsame Veranstaltungen (25 Komm-in-Kontakt-Treffen) ein Netzwerk von Interessierten zu bilden. Hierbei wurden Visionen entwickelt und bewährte Gemeinschafts-Tools (Gewaltfreie Kommunikation, Forum, Familienaufstellung, Dragon Dreaming usw.) eingeübt.

Erstes Zusammenleben
2011 zogen wir mit 7 Erwachsenen und 5 Kindern in 3 nebeneinander liegende Häuser in Gerressen bei Eitorf ein und begannen, im alltäglichen Miteinander Gemeinschaft zu lernen.
Umzug nach Hangenmeilingen
Weil unsere Kinder sich in der Eitorfer Schule nicht mehr wohlfühlten und sie sich eine schönere Schule wünschten, machten wir uns 2012 auf die Suche nach einer Alternative. Unsere Wahl fiel auf die Montessorischule in Westerburg, und nachdem wir dort in der Nähe auch ein passendes Objekt für unsere noch wachsen wollende Gemeinschaft gefunden hatten, zogen die ersten von uns im Dezember 2012 in das ehemalige Landschulheim in Hangenmeilingen bei Limburg/Lahn.
Solidarisch & erfinderisch das Riesengebäude bewohnbar gemacht
Mit wenig finanziellem Background und umso mehr Idealismus und Liebe zogen wir hier ein und begannen, die seit 6 Jahren leerstehenden Räume Schritt für Schritt bewohnbar zu machen und mit neuen Träumen und Kinderlachen zu füllen. Glücklicherweise hatten wir unterschätzt, wie sanierungsbedürftig die Gebäude gewesen waren – sonst hätten wir es vielleicht nicht gewagt.
Mit viel Hilfe unserer Netzwerk-Freund*innen gelang es uns, Raum um Raum wieder zum Leben zu erwecken, Wasserleitungen und Heizungen zu reparieren, Dächer zu flicken und auch das wildgewachsene Naturgelände teilweise urbar zu machen. Diese ersten harten Jahre ließen uns als Gruppe zusammenwachsen. So kuschelten wir uns im winterkalten Gebäude vor zwei kleinen Holzöfen zusammen, standen (meist) gut gelaunt vor unserem einzigen Bad Schlange, versuchten, den von der Zimmerdecke wegen kaputter Heizungsrohre rieselnden Regen mit Humor zu nehmen – und lernten, sehr viel zu improvisieren.
Wir lernten auch, unsere Gruppendynamik und die aufkommenden Konflikte immer bewusster zu bearbeiten. So haben wir schon so manchen zwischenmenschlichen Sturm gemeinsam geklärt und sind sehr dankbar für externe Trainer:innen und Supervisor:innen, die uns von Anfang an helfen, kommunizieren zu lernen und Konflikte als Chancen zu nutzen.
Vom Stachelgarten zum Natur-Paradies
Wir haben einen wilden Brennessel-Brombeer-Distel-Garten intuitiv und liebevoll gärtnernd in einen fruchtbaren Spiel-, Nasch- und Nutzgarten verwandelt.


Zahlreiche Veranstaltungen mit unserem Verein
Trotz vieler baulicher, organisatorischer und gruppendynamischer Herausforderungen gelang es uns, seit Anfang 2013 im Rahmen unseres gemeinnützigen Vereins „Ein neues Wir e.V.“ regelmäßige Work-Camps (heute „Päppelheims“ genannt), Kultur-Cafés, Komm-in-Kontakt Treffen und einmal im Jahr ein großes Sommerfest zu organisieren. Neben viel Freude führte dies auch zu einer sich vertiefenden Bindung zu den Menschen in unserem Netzwerk, was in vielerlei Hinsicht ein großer Schatz für uns war und ist.
Genossenschaft gegründet
2015 haben wir unsere Genossenschaft „Ein neues Wir e.G.“ gegründet, mit dem Ziel, das ehemalige Landschulheim zu kaufen.
Projektzentrum gekauft
Geschafft… für den geplanten Kauf unseres Projektzentrums haben wir etliche unserer Netzwerk-Freund*innen als genossenschaftliche Anleger*innen gewinnen können. In Kooperation mit der GLS-Bank konnten wir nach drei Jahren Mietzeit im Herbst 2015 unseren mittlerweile sehr geliebten Gemeinschaftsplatz für 750.000 Euro kaufen! Was für ein Fest..!
